Den richtigen CFD- und Forex-Broker finden

Den richtigen CFD- und Forex-Broker finden


Einen wunderschönen guten Tag, sehr verehrte
Zuhörer von den IB-Days in Frankfurt. Ich freue mich sehr auf die kommende Stunde
mit Ihnen, in der ich Ihnen zeigen möchte, wie Sie Ihren idealen Broker finden können. Mein Vorsatz, oder soll ich besser sagen mein Ziel für heute ist, Ihnen die Augen dafür
zu öffnen, wie wichtig langfristig der wirklich zu einem passende Broker ist. Da machen einfach
ganz kleine Effekte, langfristig über tausende, hunderte Trades gesehen, riesige Unterschiede.
Da sprechen wir nicht von den oberflächlichen Fragen, wie Mindesteinlage oder welche Produkte
bietet der Broker an, sondern ich möchte Ihnen da ein bisschen die Augen öffnen, für
die nicht so offensichtlichen Aspekte, die wichtig sind bei der Brokersuche.
Mein Name ist Michael Hinterleitner, ich trade seit ich 16 bin. Zur Zeit vorwiegend mit Aktienmärkten.
Und wir haben da vor vier Jahren die Brokervergleichsplattform Brokerdeal.de gegründet, noch dazu zum Traden.
Warum, wieso, weshalb, dazu kommen wir heute. Das sind genau die Punkte, die ich heute mit
Ihnen besprechen möchte. Ja, nach meiner Erfahrung entstehen während
des Vortrags immer eine Reihe von Fragen. Die kann ich hier natürlich jetzt so live
nicht beantworten, aber Sie können mir eine E-Mail schicken, an [email protected]
Dann werde ich das im Nachgang beantworten. Auf Guidants sind wir auch vertreten mit einem
Trade, mit einem Desktop. Wenn Sie auf Guidants gehen, Michael Hinterleitner suchen. Dort
halte ich Sie über News aus der Branche auf dem Laufenden, über Tipps, Tricks, Aktionen
zu CFDs, Forex, worauf es ankommt etc. pp. Meine Zielgruppe für diesen Vortrag heute
ist eigentlich ziemlich riesig, wie wir noch sehen werden anhand von Statistiken. Wenn
Sie noch gar keinen Broker haben, Sie fangen gerade erst an mit dem Trading, wollen sich
auch hier bei den IB-Days über dies und das informieren. Dann herzlichen Glückwunsch,
dann konnten Sie noch nichts falsch machen! Haben Sie gerade einen Broker oder auch mehrere,
dann bin ich heute hier, um Ihnen zu zeigen, welche Fragen wichtig sind, damit Sie da zur
Erkenntnis kommen: Ist der Broker wirklich der richtige für Sie oder wäre nicht mit
einem anderen Broker etwas mehr drin? Jedenfalls, egal ob Neuling oder erfahrene
Trader, die Inhalte heute betreffen beide Lager und überschneiden sich Großteils ohnehin.
Wollen Sie nur börsengehandelte Produkte handeln, wie Aktien oder Futures, dann haben
Sie es etwas leichter. Da unterscheiden sich die Anbieter eigentlich nur bezüglich Plattform,
Service und Kosten. Wollen Sie aber auch nicht-börsengehandelte Produkte handeln, wie Devisen, CFDs, dann
wird es knifflig, weil dann gehen wir in den Bereich Ausführungsqualität. Was geschieht
eigentlich mit meiner Order? Wo landet die? Und da wird es dann spannend. Das heißt,
bei den wirklich kniffligen Aspekten fokussiere ich mich auf CFDs und Devisen. Aber der Großteil
des Vortrags deckt auch alle anderen Produkte, Onlinebroker, Futuresbroker ab.
Eine Enttäuschung habe ich heute auf jeden Fall für Sie. Und zwar gibt es nicht die
eine Antwort, wer ist der beste Broker? Das ist schlicht und einfach nicht möglich. Jeder
Broker sucht sich seine Nische, jeder Broker sucht sich seine Spezialprodukte, seine Zielgruppe.
Und aus dem Grund habe ich auch mehrere Broker. Ich habe einen, über den ich meine Devisentrades
ausführe, ich habe einen für meine Aktien-CFD-Trades und bei einem dritten handle ich, wenn ich
gerade Lust habe, den DAX30-Index. Das hat auch noch ganz andere Vorteile, mehrere Konten
zu haben, wie wir uns auch noch ansehen werden. Ich sage immer: Mit dem Broker, den man gerade
hat, ist es wie mit dem Zahnarzt. Man geht dorthin, weil man immer schon dorthin geht,
weil es bequem ist, weil man die Location kennt, man kennt den Arzt, man kennt die Rezeptionistin.
Man hat aber immer so im Hinterkopf diese leichte Ungewissheit. Hätte ich nicht vielleicht
doch bei einem anderen Zahnarzt kürzere Wartezeiten? Kostet die Brücke vielleicht dort 200,- Euro
weniger? Oder wär nicht anderswo die Rezeptionistin vielleicht hübscher und freundlicher? Aber
so sind wir nun mal. Wir sind faul, wir sind bequem, wir mögen, was wir kennen. Wir wollen
hier jetzt nicht den halben Tag vielleicht investieren, um eine neue Plattform kennenzulernen.
Das sind so die kleinen Sachen, die auch eine kleine Eigenheit der deutschen, österreichischen
und schweizer Kunden sind, wie ich feststellen musste in meiner Tätigkeit für BrokerDeal.
Diese Institutstreue. Man braucht schon mehr als einen kleinen Schubs, also einen richtigen
Arschtritt, um hier wirklich sich zu überwinden, den inneren Schweinehund zu überwinden und
sich die Arbeit anzutun, die Recherche anzutun, sich einen neuen passenden Broker zu suchen.
Am schlimmsten ist es überhaupt dann, – was ich überhaupt nicht nachvollziehen kann – die
Leute kommen zu uns und wissen sogar, okay mein Broker ist nicht der günstigste bei
Aktien-CFDs. Wir beraten Sie, wir zeigen auf, was sich sparen ließe über den Lauf der
Jahre. Man wechselt trotzdem nicht. Das ist dann für mich der Gipfel der Faulheit. Und
gerade heutzutage tauchen fast monatlich neue Broker auf. Speziell in der Forex-Branche.
Der Kampf ist hart, die Margen sinken. Das ist gut für uns Kunden, denn jeder Broker,
der neu in den Markt drängt, sorgt dafür, dass die alteingesessenen Herrschaften sich
was Neues überlegen müssen, konkurrenzfähiger werden müssen. Und das ist genau das, was
für uns wichtig ist. Jetzt gilt es nur noch eben einen Weg durch dieses Dickicht des Brokerdschungels
zu finden. Und dazu bin ich heute für Sie da.
Was mich immer wieder überrascht ist, wie sehr es unterschätzt wird, wie wichtig der
passende Broker ist auf dem Weg zum langfristigen Erfolg. Das ist ein enorm wichtiges Puzzleteil,
wie wir auch gleich sehen werden. Wenige Prozent Effizienzunterschied entscheiden hier über
vierstellige, fünfstellige Summen. Und ich war selbst nicht anders, habe auch
jahrelang bei meinem Stammbroker gehandelt. Bis mir dann die Augen aufgegangen sind, auch
aus Neugier, aus Wille mich zu optimieren. Aber es ist auch, wie schon erwähnt, gibt
es in Österreich ein gutes Sprichwort, das sich auch gut auf die deutsche Institutstreue
umlegen lässt und zwar: Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht. Und ich möchte heute
versuchen, Ihnen da diesen letzten kleinen Schubs Motivation zu geben, hier diesen Faktor
im Trading, der ganz wichtig ist, langfristig zu optimieren.
Denn der Wechselwille ist ja vorhanden. Wie die jüngste Befragung unter Godmode- und
Guidants-Nutzern zeigt, 25 Prozent aller CFD-, Zertifikate- oder Optionsscheinhändler erwägen,
einen neuen Onlinebroker sich zu suchen in den nächsten 12 Monaten. 35 Prozent erwägen
einen neuen CFD- oder Forex-Broker zu suchen und 20 Prozent haben in den letzten 12 Monaten
bereits den Broker gewechselt. Also Sie sehen, der Wille ist eigentlich da, die Flexibilität
wäre vorhanden. Es sind nur wenige Stammkunden, die wirklich lange und zufrieden beim Broker
sind. Und das ist einfach riesiges Potential für
die Anbieter. Wenn man bedenkt, nur 20 Prozent und das ist wirklich positiv, optimistisch
gesehen, würden Ihren aktuellen Broker sehr wahrscheinlich oder wahrscheinlich weiterempfehlen.
Trotzdem wird kaum gewechselt. Nachdem 133.000 Deutsche mit CFDs, Zertifikaten oder Optionsscheinen
handeln, bedeutet das, dass mehr als 100.000 Trader aktuell nicht wirklich zufrieden mit
ihrem Anbieter sind. Die wissen das auch, tun aber wenig dafür, das zu ändern.
Ja, ich hoffe, ich kann Ihnen da heute einen Schubs in die richtige Richtung geben. Vielleicht
anhand einer kleinen Simulation. Eine Aktienstrategie über 1.000 Trades. Mit 10.000 Euro Startkapital
und 1 Prozent Risiko pro Trade. Ich habe hier Konditionen genommen, von 4,50 Euro Fixkosten
pro Order und 0,054 Prozent des Volumens. Das ist eine tatsächliche Kostenstruktur,
die es gibt bei einem CFD-Broker. Und jetzt nehmen wir mal an, ein neuer Broker
würde Ihnen nur 5 Prozent dieser Kosten sparen. Ich rede jetzt gar nicht davon, 5 Prozent
mehr Ertrag pro Trade, das wäre ja enorm, sondern 5 Prozent der Kosten, die ja nur ein
kleiner Anteil des Trades sind. Und diese 5 Prozent bestehen jetzt nicht nur aus Ordergebühren,
natürlich, das sind die offensichtlichsten, aber viel mehr auch aus Faktoren wie Plattformgeschwindigkeit.
Was hilft es mir, wenn ich eine gute Möglichkeit sehe um 15:30 Uhr, die US-Börsen eröffnen,
ich möchte einen Trade abschicken um 15:30 Uhr, um 9:00 Uhr, immer wenn viel los ist,
oder 14:30 bei News, lahmt die Plattform. Oder ich sehe wieder eine gute Möglichkeit,
möchte schnell agieren, die Plattform bietet aber keinen 1-Klick-Handel. Ich muss dreimal
bestätigen, möchten Sie diesen Trade wirklich abschicken, bla bla bla. Das kostet Zeit,
das kostet Kurs, das kostet Slippage. Auch schon oft erlebt, Serverstabilität. Server
schmiert ab. Ich krieg zwar in 99,9 Prozent aller Zeit online, laut Brokerangaben, aber
für uns fühlt sich das eher an wie 60 Prozent. Und meistens dann, wenn es dringend ist, entweder
kommen wir mit dem Mobiltelefon nicht rein oder am Laptop mit W-Lan. Irgendwas ist immer
und das kostet bares Geld und das muss nicht sein. Es gibt eben schon sehr ausgereifte
Plattformen heutzutage. Um da jetzt Zertifikate-Trader anzusprechen, der beliebte, berüchtigte,
gehasste Direkthandel mit den Emittenten. Ich bin halt bei Broker A, weil ich dort schon
immer bin, weil ich den kenne. Der bietet aber Direkthandel jetzt sagen wir vielleicht
mit Lang & Schwarz an, aber nicht mit BNP Paribas. BNP Paribas hätte aber jetzt in
dem Moment für meine Situation den besseren Schein, den fairer gepressten Schein. Ich
handle nicht, weil ich eben diesen Anbieter nicht im Pool dabei habe.
Und diese 5 Prozent sind daher wirklich meiner Meinung nach sehr konservativ geschätzt.
Und es sieht jetzt auch nicht nach einer riesen Auswirkung aus. Tatsächlich ist es aber so,
wenn wir hier die Bruttoperformance betrachten, die grüne, sehen wir schon mal, was eigentlich
die Kosten verschlingen, an Performance generell. Und die blaue Linie zeigt uns jetzt hier den
alten Broker, den bequemen Broker, den wir immer schon haben und die orange Line den
neuen. Der Unterschied scheint nicht groß. Aber tatsächlich bedeuten diese 5 Prozent
Effizienzsteigerung einen Gewinn, einen Mehrertrag von 50 Prozent über diese Simulation gesehen.
Und das ist einfach eine irrsinnige Auswirkung. Das ist ein kleiner Kiesel, der dann ins Rollen
kommt, weil durch den Zinseszinseffekt wird das einfach mehr und mehr und mehr und mehr.
Ich habe mich da auch sehr geärgert, über meine Sturheit beim alten Broker zu bleiben.
Habe dann mal nachgerechnet, das waren damals mit meinen kleineren Beträgen schon 1.600
Euro, die ich mir beim zweiten Broker erspart hätte. Und diese 1.600 wären dann mittlerweile
mit Zinseszins schon wieder ganz andere Summen. Also kleiner Effekt – große Auswirkung.
Bei mir war es dann so, dass ich 2010 dann doch endlich wieder mal neugierig genug war,
wer denn für mich der optimale Partner ist für eine langfristige, erfolgreiche Trading-Partnerschaft
und habe mich dann hingesetzt. Ist eigentlich eine simple Frage, denkt man
sich, aber die Antworten führten dann zu ausufernden Informationsbergen, nenne ich
das mal. Es fängt an, bei einfachen Sachen. Fragen wie Mindesteinlage, Einlagensicherung,
Regulierung. Das ist alles in wenigen Minuten Recherche rauszufinden. Aber dann geht es
los mit den Soft Facts, Personalkompetenz. Weiß mein Ansprechpartner am Telefon wovon
er spricht? Kann er mir wirklich weiterhelfen? Weiß er Unterschiede zwischen Devisen und
Devisen-CFDs? Und dann gar nicht zu sprechen von der Ausführungsqualität. Das war ein
Punkt, der unglaublich aufwendig auch zu recherchieren ist und den wir jetzt eben auch automatisieren
jedes Jahr. Und dieser ganze Berg an Informationen führte dann eben dazu, dass ich gesagt habe
mit meinem Partner: „Okay, lass uns daraus was machen. Eine solche Informationsseite
gibt es noch nicht.“ Und das führte dann eben zur Gründung von BrokerDeal.de.
Wir verstehen BrokerDeal.de als eine Art Stiftung Warentest. Wir vergleichen die Broker nicht
nur objektiv, sondern wir testen die auch mit Echtgeld. Die nächsten drei folgen übrigens
nächsten Monat, werden online gestellt. Wir sammeln Kundenbewertungen und zwar echte Trader.
Das heißt wir lassen uns Bestätigungen schicken, ob die dort tatsächlich auch ein Konto haben.
Oder wir wissen, dass die Leute ein Konto haben, weil sie ohnehin Mitglied bei uns sind
und über Brokerdeal ein Konto eröffnet haben. Was für die Trader und Mitglieder einen riesen
Vorteil hat. Denn wenn uns ein Broker gefällt, wenn wir sagen, okay, der weiß was er tut,
der handelt auch im Sinne der Kunden, dann versuchen wir, mit mittlerweile mehr als 2.000
Mitgliedern im Rücken, an den Broker heranzutreten. Fragen, okay, was ist machbar? Was kannst
du uns für einen Deal anbieten für unsere Mitglieder? Und dadurch sind wir in der Lage
bis zu 40 Prozent günstigeres Trading anzubieten als wenn Sie das Konto direkt beim Broker
machen würden. Wie funktioniert das? Ganz einfach. Wir erhalten für jeden Trade, den
Sie tätigen, wenn Sie das Konto über Brokerdeal eröffnet haben, eine Provision. Und diese
Provision teilen wir uns mit Ihnen. Und diese 40 Prozent sind keine Peanuts, sondern das
ist massiv. Da können wir die 5 Prozent Effizienzsteigerung von vorher ruhig ignorieren. 40 Prozent ist
wirklich massiv. Da haben wir ein Mitglied, welches in den letzten 14 Monaten über 33.000
Euro sich so ersparen konnte. 33.000 Euro und dann haben wir noch mehrere in den 10.000
und 20.000 Euro an Ersparnis. Das ist natürlich enorm und das macht schon einen Unterschied
aus, ob Erfolg oder nicht Erfolg. Vielleicht fühlt sich da auch der eine oder andere angesprochen.
Viele dümpeln ja an de Nulllinie herum oder eben knapp im Minus oder größer im Minus.
Und a sind 40 Prozent Ersparnis beim Spread oder bei den Gebühren enorm.
Und weil Geld nicht alles ist, stellen wir auch regelmäßig wechselnde Hilfsprojekte
vor und wenn unsere Mitglieder so großzügig sind und von ihrer monatlichen Gutschrift
5, 10, 20 Prozent spenden an diese Projekte, dann verdoppelt BrokerDeal diesen Betrag.
Zurück zu der Frage , wie Sie heute mit Hilfe dieses Vortrags Ihren idealen Broker finden
können. Der Fragenkatalog bei der Brokersuche ist enorm umfangreich und deshalb wollen wir
uns heute nicht mit diesen oberflächlichen Fragen aufhalten, wie ‚Welches Kapital steht
Ihnen zur Verfügung?‘ und ‚Welche Produkte hat der Broker für mich?‘ Es sind auch
Fragen selbstverständlich, die man klärt im Vorfeld, wie ‚Ist der Broker reguliert?‘
und ‚Wie sieht es mit der Einlagensicherung aus?‘ Sondern ich möchte Ihnen heute die
Augen öffnen für drei Fragen, die ich mir stellen würde, wenn ich jetzt mit all meiner
Erfahrung an 10, 20 verschiedenen Brokern, die ich mir stellen würde, wenn ich mir einen
neuen Broker suchen würde. Und das läuft auf drei Kernfragen hinaus.
Und zwar: 1. Deckt der Broker meine Märkte kosteneffizient
ab? 2. Kann ich meine Strategien dort ohne Einschränkungen
umsetzen? 3. Werde ich als Kunde ernst genommen und
fair behandelt? Sollten nicht alle meine Ansprüche von einem
einzigen Anbieter erfüllt werden können, was wahrscheinlich nicht selten der Fall sein
wird, dann eröffne ich einfach mehrere Konten bei verschiedenen Anbietern. So habe ich eben
einen für Devisentrades, ich hab einen für Aktien-CFDs, hab einen für Index-CFDs. Es
ist nicht anders als beim Einkaufen, wenn Sie wissen, der Supermarkt drei Kilometer
weiter hat gerade Kalbsbraten für 4,- Euro im Sonderangebot, dann werden Sie sich auch
wieder ins Auto setzen, die drei Kilometer fahren und dort einkaufen und nicht alles
beim teureren Markt. Und so viel Vernunft sollte doch auch möglich sein beim Trading.
Schließlich wollen wir davon ja finanziell unabhängig werden.
Die erste Kernfrage des kosteneffizienten Angebotes, das ist eigentlich noch am einfachsten
zu recherchieren von diesen dreien. Sie müssen sich einfach bewusst sein, das ist leider
Tatsache, dass es nicht den einen günstigsten Broker in jedem Segment gibt. Jeder sucht
sich eine Nische. Broker A bietet Euro-USD mit 0,1 Pip Spread
an, zu einer geringen Kommission. Dafür kann der bei den Aktien-CFDs überhaupt nicht mithalten
bei den anderen. Oder Broker A hat Free-Trade-Aktionen mit
fünf Emittenten. Da ist aber wieder Ihr Emittent nicht dabei, den Sie eigentlich bevorzugen
würden. Ja oder ein anderer Onlinebroker hat Paketpreise, die die Trades enorm günstig
erscheinen lassen, allerdings erst ab einem gewissen monatlichen Volumen. Also den günstigsten
Broker, den gibt es einfach nicht. Da kenne ich auch einen Trader, der sich eigentlich
auf den Dow Jones eingeschossen hatte mit seiner Strategie. Und der Dow Jones wurde
von seinem Stammbroker mit 4 Punkten Spread angeboten. Das war ihm dann doch zu teuer.
Der DAX hatte beim gleichen Broker nur einen Punkt Spread. Da dachte er sich: „Naja,
dann mache ich das gleiche eben mit dem DAX, ist günstiger.“ Ist damit natürlich grandios
auf die Schnauze gefallen. Weil einfach der DAX ein anderes Eigenleben auch hat als der
Dow Jones. Oder, da muss ich mich selbst auch an der
Nase nehmen, ich habe mir vor Jahren mal einen Broker gesucht speziell für Aktien und Schweizer.
Also für Aktien aus Österreich und der Schweiz als CFDs. Weil ich mir eingebildet habe, ein
patriotisches Alpendepot machen zu müssen. Bin dann klugerweise wieder zurück zu Bluechips
geswitcht, beim gleichen Broker, ohne aber zu prüfen, ob die nicht eben bei einem anderen
Broker günstiger gewesen wären. Was sie natürlich waren. Und das sind dann eben die
erwähnten 1.600 Euro gewesen, die ich in ein paar Monaten liegengelassen habe.
Fazit zu diesem Punkt: Recherchieren Sie, welcher Broker Ihre Bedürfnisse
optimal erfüllt und passen Sie sich nie dem Broker an, nur weil der gerade das Produkt
günstig hat oder diese Scheine nur hat. Im Notfall müssen Sie eben zwei oder drei Konten
bei verschiedenen Brokern eröffnen. Und das hat auch noch einen weiteren Vorteil. Das
hat sogar drei Vorteile, verschiedene Broker zu nutzen.
Wenn ich das kurz aufführen darf. Mehr als ein Konto zu haben ist schon mal,
wie erwähnt sinnvoll, was die Kosteneffizienz Ihres Tradings angeht. Und wenn Sie wirklich
nur ein Produkt handeln, mit einem Underlying, dann wissen Sie schon mal, welcher Broker
ist eindeutig am günstigsten und dort werden Sie auch glücklich werden können. Aber wenn
Sie wirklich verschiedene Produkte, verschiedene Strategien auch handeln, dann werden Sie mit
einem Broker allein nicht 100-prozentig glücklich sein.
Der zweite große Vorteil bei verschiedenen Brokern ist Sicherheit. Es passiert selten,
aber doch, wie wir vor zwei Jahren auch erlebt haben in Deutschland mit der FXdirekt-Bank,
wie wir heuer erlebt haben mit Alpari, der Broker geht in die Insolvenz, in Konkurs.
Die Gelder sind zwar abgesichert mit der Einlagensicherung bis zu verschiedenen Höhen, aber es dauert
sechs Monate bis die Sache bearbeitet wird von der Behörde und Sie Ihre Einlage wieder
zurückbekommen. Und damit ist das Geld sechs Monate auf Eis gelegt. Kein Kapital mehr für
Trading, kein Einkommen. Und das Aufteilen auf mehrere Broker sorgt dafür, dass Sie
A) die Einlagensicherung voll ausnutzen können. Angenommen, Sie haben wirklich größere Summen
zur Verfügung und die Einlagensicherung 100.000 Euro. Wenn Sie 300.000 Euro investieren wollen
und das Geld auf drei Broker aufteilen, dann haben Sie eben das ganze Geld abgesichert
für den Fall der Fälle und Sie haben zusätzlich die Flexibilität, falls wirklich ein Broker
Schwierigkeiten machen sollte, dass Sie trotzdem noch Kapital haben zum Handeln.
Und der dritte große Vorteil mehrerer Konten ist, ich nenne es mal die Ordnung. Mir persönlich
geht es zumindest so, ich bin ein bisschen ein Chaot bei meinem Trading. Ich handle auf
einem Konto verschiedene Strategien, verschiedene Zeitebenen, verschiedene Märkte. Und weil
ich dazu etwas faul bin, beim Führen eines sauberen Trading Journals, führt das dann
dazu, dass das für mich am Monatsende immer sehr mühsam ist, herauszufinden, hat jetzt
eine Strategie A besser performt oder Strategie B. Oder war ich im Euro erfolgreicher als
im DAX. Und mehrere Konten, auch mehrere Unterkonten im gleichen Broker sorgen dafür, dass Sie
hier einen guten Überblick bewahren können. Zur zweiten Kernfrage: Sind meine Strategien
bei diesem Anbieter uneingeschränkt umsetzbar? Das ist eine ganz, ganz, ganz wichtige Frage.
Eigentlich auch wahrscheinlich die entscheidende Frage. Angenommen, Sie Scalpen gerne den DAX30
als CFD, dann gibt es schon mehrere Broker, die von sich aus zu uns sagen, wenn wir ihnen
unseren umfangreichen Fragebogen schicken: „Ne, sorry. Scalper sind bei uns schon mal
nicht erwünscht.“ Oder es gibt dann andere, scheinbar raffinierte Anbieter, die sagen:
„Ja, Scalper nehmen wir gerne.“ Klar, bringen Umsatz. Haben aber Stopp- und Limit-Abstände
von 10 Punkten.“ Ist auch klar, dass da Scalper einfach nicht glücklich werden.
Oder um mich wieder als Beispiel zu nehmen, ich handle gerne Aktien im Tageschart, wo
ich gemütlich nach 17:30 Uhr, nach Börsenschluss hergehe, sehe mir die deutschen Aktien an,
wie sie sich entwickelt haben, suche mir das schönste Signal heraus, lege gemütlich meine
Orders in den Markt für den nächsten Tag. Und am nächsten Abend schaue ich wieder nach
was passiert ist. Übrigens morgen hier, 18 Uhr, ein Vortrag
zu dieser Trading-Strategie. Das Problem ist nur, so einfach das eigentlich
klingt, so simpel das eigentlich machbar sein sollte, die ganzen MetaTrader-Broker scheiden
für mich damit schon aus, weil im MetaTrader außerbörsliches Handeln schlicht nicht möglich
ist. Sie können Orders nur aufgeben während die Kurse ticken. Das heißt entweder vor
17:30 oder nach 9:00 Uhr. Womit die Strategie für mich bei MetaTradern schon wieder nicht
umsetzbar ist. Dafür wiederum ist es im MetaTrader sehr
einfach, automatische Handelssysteme entweder selbst zu schreiben oder zu kaufen und einzusetzen
oder zu kopieren oder anderen Tradern auch zu folgen. Ist nun mal die beliebteste Plattform
weltweit und es gibt hunderte, tausende Skripte, die dafür schon geschrieben wurden. Sie ist
auch sehr einfach. Sie überfordert, sag ich mal, Einsteiger nicht. Sie erschlägt einem
nicht mit hunderten verschiedenen Funktionen, sondern sie macht, was sie soll. Sie erlaubt
ein bisschen rudimentäres Charting und rudimentäre Orderarten, das war’s dann aber auch schon.
Und in die gleiche Kerbe schlägt, wenn Sie für spezielle Strategien spezielle Orderarten
benötigen wie, okay, sie wollen Channel Breakouts handeln, wo sich ein Ausbruch nach oben oder
ein Ausbruch nach unten, wo sie beides handeln wollen, wo aber der eine den andern aufhebt.
Also eine One-cancels-other-Order. Auch im Metatrader nicht machbar. Da brauchen Sie
dann schon spezielle Software, wo das dann auch wieder heutzutage dann auch schon schöne
Plattformen gibt, wo Sie diese Orderarten sogar selbst programmieren können wie Sie
es benötigen. Sie können sich Vorlagen programmieren, wie viel Stück soll jede Order haben, wenn
Sie Aktien handeln? Wie viel Stück soll jedes Orderfenster haben, wenn Sie den Euro-USD
handeln? Also hier ist schon sehr viel machbar in Richtung Individualität. Was wird benötigt?
Brauche ich Vorlagen? Will ich sehr, sehr rasch handeln? Und hier ist die Software dann
schon mal einschränkend und eben auch der Anbieter selbst. Das heißt, Sie sollten sich
mit Nutzung der Demoplattform und auch indem Sie den Support quälen und fragen, vergewissern,
ob A) Die Software überhaupt für Sie geeignet
ist, für Ihre Strategien und B) ob Ihre Strategie überhaupt gewünscht
ist vom Broker. Zur dritten Frage. Die ist gleichzeitig auch
am schwierigsten zu beantworten. Zum einen ist damit gemeint oder meine ich damit, wie
werde ich als Mensch vom Broker behandelt? Ist mein kleines 500 Euro Konto genauso wichtig
für sie wie das 500.000 Euro Konto des Heavy-Traders? Das ist es natürlich nicht, aber man sollte
zumindest den Schein wahren, dass es so wäre. Da geht es dann eben um Fragen wie, dass keine
Unterschiede gemacht werden, nur weil hier jemand wirklich anfängt mit 100 Euro. Was
leider auch viel zu oft vorkommt, dass sobald man einwirft, ja, mit wie viel Geld möchten
Sie denn eigentlich beginnen? „Ja, ich fang mal mit 100 Euro an.“ Was wir ja auch gerne
machen, bei unseren Echtgeld-Tests, den Broker, den Support ein bissel so reizen, wie dann
reagiert wird. Dann kommen hier schon relativ heftige Absagen auch. Euphorieabstürze bei
der Kundenbetreuung, ach 100 Euro, dann möglichst schnell aus der Leitung gedrückt, damit der
Nächste ran kann. Also da sind schon gewaltige Unterschiede zu merken.
Und zum anderen geht es mir bei diesem Punkt darum, ob der Support auch weiß, wovon er
spricht. Also quälen Sie ihn ruhig mal mit Fragen wie, was sind denn eigentlich Devisen?
Oder was ist der Unterschied von CFDs zu Zertifikaten? Machen wir, – führt zu sehr erstaunlichen
Ergebnissen oft. Und man findet dabei auch immer schnell raus, ist das ein geschulter
Mitarbeiter oder ist das ein Call-Center-Mitarbeiter irgendwo im Niemandsland. Also das macht für
uns auch einen riesen Unterschied auch bei der Bewertung des Brokers.
Der zweite wichtige Punkt ist eben die Ausführungsqualität. Hier sprechen wir wieder speziell die Schiene
CFD-, Forex-Broker an, außerbörsliche Broker. Hier machen sich die Broker die Kurse entweder
selbst, die sogenannten Market Maker mit Dealing Desk, oder konglomerieren die Kursstellungen
mehrerer Liquiditätsprovider. Da komme ich später noch darauf zu sprechen auf dieses
Unterschiede. Wichtig ist jedenfalls für uns, der Broker
kann noch so eine tolle Plattform haben, noch so ein riesiges Marketingbudget, noch so tolle
Webinare, wenn Sie regelmäßig mit Requotes, Slippage zu kämpfen haben, die der Support
auch nicht schlüssig erklären kann. Das ist auch wichtig. Slippage kann immer wieder
passieren. Börseneröffnung, News, kein Problem, wenn die Kursstellung in Ordnung ist und der
Support auch erklären kann, wie diese Slippage zustande kam. Dann hat das schon alles seine
Richtigkeit. Aber wenn Sie wirklich hier auf merkwürdige Sachen stoßen und die Ihnen
der Support auch nicht schlüssig erklären kann, brechen Sie die Zelte ab, suchen Sie
weiter. Es gibt genug gute Anbieter da draußen. Ja, was wir auch sehr viel machen ist hier
Echtgeld-Tests durchzuführen. Die wir auch, wie ich schon erwähnt habe, im Oktober präsentieren
werden. Und im Zuge dieser Echtgeld-Tests stoßen wir oft auf interessante Verfahrensabläufe
beim Broker. Was wir gerne machen ist Geld einzahlen, das erste Mal auf ein neues Konto
und am gleichen Tag wieder versuchen auszuzahlen. Was dann oft zu irritierten Anrufen des Brokers
führt und wo man schnell ein Gefühl dafür kriegt, was will der Broker? Will der eigentlich
nur meine Einzahlung oder will der Broker mich begleiten auf dem Weg, erfolgreich zu
traden? Hat er die Absicht wirklich nicht nur an meiner Einlage zu verdienen, sondern
an meiner Kommisionsspread, was legitim ist. Und da führt es oft zu spannenden Ergebnissen.
Die neueste Reihe Echtgeld-Tests, wie gesagt, stellen wir im Oktober vor. Als wir das das
erste Mal gemacht haben, war bei der World of Trading 2013, haben wir dort auch live
präsentiert. Und da gab es schon haarsträubende Unterschiede bei den Ausführungsqualitäten.
Hat auch ganz schön Staub aufgewirbelt und sorgt dafür, dass die Broker jetzt auch wissen,
Ihnen wird auf die Finger geschaut. Also nicht nur von uns, mittlerweile gibt es ja auch
einige Nachahmer. Aber die Broker wissen, Ihnen wird auf die Finger geschaut. Und bei
den aktuellen Live-Echtgeld-Tests, die wir gerade durchführen, merken wir schon, dass
sich einiges verbessert hat, im Vergleich zu 2013. Unterschiede sind noch zu spüren.
Speziell aus Market Maker, STP-Broker, was wir uns auch noch ansehen werden.
Aber die Ausführungen werden definitiv schon wesentlich professioneller. Und die Testergebnisse
werden wir dann im Laufe des Jahres im Broker-Vergleich, den ich auch noch zeigen werde, im Notensystem
einfügen. Nicht nur Ausführungsqualität, sondern auch was Service, Plattform und Produkte
betrifft. Mein Fazit zu dieser schwierigen dritten Frage:
Löchern Sie den Service, stellen Sie Anfängerfragen, stellen Sie sich blöd, lassen Sie sich die
Plattform am Telefon erklären. Das hat auch schon zu witzigen Ergebnissen geführt, wo
man dann drauf kommt, der Mitarbeiter erklärt einem eigentlich eine Plattform, die ich gar
nicht vor mir sehe. Okay, der Mitarbeiter ist bei mehreren Brokern angestellt. Hatten
wir alles schon. Aber das Wichtige ist eben, Sie vertrauen dem Broker Ihr hart erspartes
Geld an und dafür soll der sich auch mit Fairness und Kompetenz revanchieren. Haben
Sie das Gefühl schon bei der Anbahnung, überhaupt vor der ersten Einzahlung oder vor dem ersten
Trade, da passt die Chemie nicht oder haben Sie da mit seltsamen Ausführungskursen zu
kämpfen, abbrechen! Zelte abbrechen und woanders Ihr Glück versuchen.
Gut, nachdem wir uns jetzt angesehen haben, was die nicht ganz so offensichtlichen Kriterien
sind, will ich da auch ein bisschen konkreter werden. Ich zeige Ihnen mal kurz den Brokervergleich.
Hier sehen wir mal die Broker aufgelistet, tabellarisch in einer kurzen Übersicht. Die
Logos laden noch, das brauchen wir auch gerade nicht. Sie sehen hier auch eine Kostenübersicht.
Sie können sich hier rechts oben einstellen, wofür Sie die Kosten sehen möchten. Auch
die Gutschriften, die Sie bei Brokerdeal erhalten. Wichtig ist auch die Sortierung nach Kundenbewertungen.
Die ist sehr beliebt. Und ich zeige Ihnen jetzt kurz, wie dieser
Broker-Vergleich Ihnen dabei helfen kann, bei den einfacheren Fragen die richtige Wahl
zu treffen. Und zwar haben wir hier einen umfangreichen Filter, wenn Sie auf ‚Suche
verfeinern‘ klicken, wo Sie eben auswählen können, okay, sagen wir mal, ich suche einen
Broker für Devisen. Ich möchte die Suche verfeinern, ich möchte Gutschriften von Brokerdeal.
Schadet nie, hat ja keinerlei Nachteile. Ich möchte scalpen, ich möchte keine Requotes
und was noch? Ich möchte den Metatrader 4 sagen wir mal speziell. Dann habe ich hier
sieben exakte Treffer. Ich sortiere das noch nach Kostenmodellen. Also wir sortieren noch
die Übereinstimmungen zu meinem Filter. Da habe ich jetzt sieben Broker, die 100 Prozent
meiner Anforderungen erfüllen. Hier kann ich dann auch eine Übersicht gleich machen
über die Kundenbewertungen, über die Kosten pro Trade, jetzt im Fall der Euro/USD eingestellt
und über die Ersparnisse, die mit BrokerDeal möglich sind. Wenn wir jetzt sagen, sie handeln
0,2 Lot im Schnitt und das 50-mal die Woche, dann sind hier 936,- Euro Ersparnis im Jahr
drinnen für Sie, für Mitglieder in diesem Fall. Ohne jegliche Nachteile gegenüber einer
direkten Kontoeröffnung. Die Kundenbewertungen können Sie natürlich
auch im Detail ansehen. Wir unterscheiden hier bei den Bewertungen zwischen Service,
Ausführungsqualität und der Software. Und hier mit dem bekannten Sternsystem, 1 bis
5 und dann mit den Kommentaren dazu. Und wenn Sie hier den blauen Button ‚Echtheit bestätigt‘
sehen, dann wissen Sie, okay, wir wissen, dass es ein echter Trader ist. Es ist keine
Fake-Bewertung und diese echten Bewertungen fließen natürlich auch viel schwerer in
die Gesamtgewichtung ein. Und so können wir auch sicherstellen, dass nicht Fake-Bewertungen
hier das Bild verzerren, wenn die Konkurrenz hier ablästert über den anderen Anbieter.
Und damit haben wir hier eine hohe Qualität, eine hohe Aussagekraft unserer Bewertungen.
Wenn Sie sich einen kurzen Überblick verschaffen wollen, gehen Sie einfach auf den Menüpunkt
‚Vorteile‘, hier sehen Sie dann nochmal aufgelistet, wie die ganze Sache abläuft,
wie Sie zu 49 Prozent günstigerem Trading kommen. Welche einzelnen Broker da dabei sind
in diesem Vorteilsprogramm und welche Vorteile Mitglieder sonst noch in Anspruch nehmen können.
Gut, das dauert ein bisschen bis es lädt, daheim geht es sicher schneller.
Und weil, wie gesagt, Geld nicht alles ist, stellen wir auch regelmäßig Hilfsprojekte
vor. Und da konnten wir, dank großzügiger Spenden unserer Mitglieder bisher 10.000 Euro,
durch unsere Verdopplung schon über 20.000 Euro, an sinnvolle Projekte fließen lassen,
wie Engel vom Bahnhof Zoo, Make-A-Wish Deutschland, Kinderhospiz. Hier sind wir übrigens gerade
auf der Suche nach einem neuen Projekt, also wenn Sie Anregungen haben, was ein spannendes
künftiges Projekt wäre für die nächsten 2.000, 3.000, 4.000 Euro Spenden sammeln,
dann lassen Sie es mich einfach wissen. Wir haben auch einen ganz spannenden Blog,
wo wir jetzt nicht nur generelles Know-How zur Verfügung stellen, was natürlich auch
enorm wichtig ist, sondern wo wir auch die Broker im Blick behalten, ihnen auf die Finger
schauen, wie zur Zeit IronFX, die ja ins Visier der Behörden geraten sind. Und ich bin auch
ein bisschen verwundert, warum das noch nicht in den Medien ist, aber da wird sich auch
noch ein bissel was tun. Und Sie finden hier natürlich auch ganz wichtige Know-How-Artikel
über Trading-Strategien, CFDs, Devisen generell. Also der Filter hier hilft Ihnen schon mal
generell Broker auszuschließen, die für Ihre Anforderungen überhaupt sowieso nicht
in Frage kommen. Und dann helfen Ihnen Kundenbewertungen und in Kürze auch unser Notensystem und der
Echtgeld-Test, ein Gefühl dafür zu kriegen, welche Broker meinen es ernst mit Ihnen? Welcher
ist fair? Welcher hat gute Soft-Skills wie Personalkompetenz? Einfach Sachen, die uns
hier helfen, unser Trading zu optimieren. Wie eben gezeigt, 5 Prozent Unterschied können
langfristig enorme Summen ausmachen. Ich sehe, es ist noch Zeit, also kann ich
auch sehr schön noch auf den versprochenen Punkt eingehen, des Unterschieds von STP-,
ECN-Brokern zum Market Maker. Das ist immer eine große Frage und auch voller Missverständnisse,
dass jetzt bezogen auf Forex-Broker, hier viele Broker einen schlechten Ruf haben. Manche
zurecht, viele werden aber zu Unrecht angepatzt. Der Unterschied zwischen Market Makern und
STP-Brokern ist jener: Market Maker stellen Ihre Kurse selbst. Das heißt, die orientieren
sich halt an irgendeinem Referenzkurs, aber im Grunde stellen Sie die Kurse selbst und
sorgen so auch für Liquidität in Momenten, wenn am Markt gerade nichts los wäre und
Sie eigentlich gerade keine Ausführung kriegen würden sonst, kriegen Sie beim Market Maker
trotzdem eine Ausführung. Das ist gut und das ist wichtig. Während STP-Broker 100 Prozent
ihrer Orders an angeschlossene Liquiditätsprovider Banken weiterleiten. Das heißt, der STP-Broker
verdient entweder an einem kleinen Spread-Aufschlag zum Kurs, den Sie von den Partnern erhalten
oder an einer transparenten Kommission. Aber der STP-Broker verdient nie an Ihren Verlusten.
Und das ist eben beim Market Maker mit Dealing Desk schon der Fall. Das heißt, wenn Sie
Ihre Einlage um 1.000 Euro verloren haben, dann hat die nicht ein anderer Marktteilnehmer,
sondern dann hat die tatsächlich der Broker. Da gibt es tatsächlich schwarze Schafe, sogenannte
Pommes Buden, die sich aber auch, ja, nicht einfach rausfinden lassen, aber die man doch
im Laufe der Zeit herausfindet mit Kundenbewertungen, mit eben unseren Echtgeld-Tests, wo wir spüren,
okay, das läuft im Hintergrund nicht rund. Es gibt aber, ganz wichtig auch, sehr viele
gute Market Maker, die wichtig sind für den Markt.
Da zeichne ich mal kurz ein Beispiel auf. Nehmen wir mal an, Max möchte 40 CFDs auf
den DAX30 kaufen über den Market Maker. Im gleichen Moment will ein anderer Kunde des
Brokers 15 CFDs auf den DAX30 verkaufen. Der Broker geht natürlich her, das macht jeder
Market Maker, und diese 15 Stück werden schon mal intern gematcht. Der Broker verdient schon
mal 15 mal einen Punkt. Sagen wir das Instrument, der DAX30, hat bei diesem Broker einen Punkt
Spread. Da verdient der Broker jetzt schon mal 15 mal den ganzen Spread durch das interne
Matchen. Er muss an der Börse nichts hedgen, er muss nichts absichern, er muss nichts handeln
und diese 15 Punkte gehören dem Broker schon mal zur Gänze.
Also 15 Stück wechseln intern. Bleiben noch 25 über, die sich jetzt unterscheiden in

sagen wir mal, die guten, soliden, seriösen Market Maker gehen jetzt her und holen sich
diese 25 Stück auf dem Markt, hedgen sich ab und geben die Position 1:1 an Max weiter,
damit er seine 25 Stück long hat. Der Broker verdient trotzdem noch daran, der Market Maker,
weil er einen Spread-Aufschlag hat. Sagen wir mal, bleiben wir beim FDAX, wenn der Originalmarkt,
wenn er sich abhedgt am FDAX, dann nehmen wir einen Spread von 0,5 Punkten an. Und Max
muss aber einen Punkt Spread zahlen. Dann bleiben dem Broker hier nochmal 12,50 Euro
Gewinn beim Spread-Aufschlag. Und damit ist der Broker aber flat. Er verdient nix daran,
wenn Max verliert, er verdient nix daran, wenn Max gewinnt, sondern er hedgt sich.
Die andere Variante und das sind die Market Maker, die auch noch für solide Ausführungskurse
sorgen können, aber es bleibt halt ein gewisses Geschmäckle, wenn man weiß, mein Verlust
landet in der Tasche des Brokers. Der geht nämlich her und nimmt die 25 Stück ins eigene
Buch, hat schon mal 25,- Euro Gewinn, weil er den einen Punkt Spread zur Gänze einstreicht,
weil er nirgends absichert, nirgends handeln muss. Und dazu kommt dann noch, er spekuliert
gegen den Kunden. Man weiß, dass geschätzte 80, manchen Statistiken gehen von 90 Prozent
aus, der spekulativen Trader langfristig verlieren. Damit ist das natürlich ein gutes Geschäft
für die Broker. Und ist auch ein Modell, das immer noch nicht aus der Mode geraten
ist. Aber nochmal, ganz wichtig, auch diese Broker
können dafür sorgen, dass ich 1A Kurse erhalte, dass Max einen perfekten Ausführungskurs
erhält. Aber es ist hat, wie gesagt, ein bissel ein Geschmäckle dabei, wenn ich weiß,
wenn ich mein Konto geplättet habe, dann hat das Geld nicht ein anderer besserer Marktteilnehmer,
sondern dann hat mein Geld der Broker. Das sind im Grunde die Unterschiede. Die STP-Broker
haben definitiv ein Interesse daran, dass Sie langfristig profitabel handeln können,
weil Sie nur dann dem Broker Gewinn bringen anhand der Kommissionen oder des Spread-Aufschlags.
Während andere Broker auch schon mal nur Interesse daran haben können, möglichst
schnell, möglichst viel Ersteinzahlung in das Konto reinzukriegen, mit dicken Promotions
und einen Mondflug dazu und Barcelona-Tickets verlost. Und da muss man sich dann überlegen:
Okay, woher kommt das Geld denn? Und da haben wir eben grad so einen Broker,
der eben gerade in den Schlagzeilen ist negativ, der mit Mordsboni geworben hat und sich in
sozialen Netzwerken überschlagen hat mit „Hey, kommt Konto eröffnen! Ich werbe dich,
kriegst 600,- Dollar. Du wirbst mich, kriegst wieder 600,- Dollar.“
Das Geld liegt nicht auf der Straße, es muss von irgendwoher kommen. Die Margen bei wirklich
seriösen Brokern mit 0,1 Pip Spread und 6,- Dollar Kommission pro Lot sind gering. Die
Broker haben das Geld nicht, um hier Millionen in Werbung zu buttern. Und ja, wir kennen
die schwarzen Schafe. Marketingbudget ist für mich schon mal ein bissel ein Verdachtsmoment.
Ist natürlich auch jetzt weit hergeholt. Aber positive Slippage, wenn Sie wirklich
nie positive Slippage haben, wissen Sie schon mal hundertprozentig, okay, das ist mal kein
STP-Broker. Auch wenn viele Broker behaupten: Kein Dealing Desk. No Dealing Desk. Dann machen
die das meistens über ein Schlupfloch, dass sie die Orders zwar wirklich nicht im Haus
behalten, sondern 100 Prozent der Orders weiterleiten. Aber eben nur an einen ausgelagerten Partner,
ausgelagerten Dealing Desk. Ist im Endeffekt das gleiche, aber der Broker kann sagen, „Ne,
wir haben keinen Dealing Desk im Haus.“ Ja, also wenn Sie nie positive Slippage haben,
dann ist das schon mal ein klares Zeichen dafür, dass Ihre Orders nicht an mehrere
verschiedene Top-Banken durchgeleitet werden. Ja, dann bleibt mir nur noch zu sagen, hat
mir irrsinnig viel Spaß gemacht heute hier mit Ihnen! Ich hoffe Sie konnten das eine
oder andere mitnehmen. Wenn Sie noch Fragen haben, schreiben Sie an [email protected]
Hat mir überraschend viel Spaß gemacht. Ich freue mich jetzt auch schon auf den Vortrag
morgen um 18:00 Uhr über meine Strategie „Swingtrading für Berufstätige“ hier.
Und nicht vergessen, Mitglied bei BrokerDeal.de werden. Sie haben keinerlei Nachteile, nur
Vorteile. Es gibt auch eine kleine Aktion, wer sich jetzt mit dem Code „IB-Days“
registriert bis Sonntag bei BrokerDeal, bekommt auf die erste Auszahlung von Gutschriften
nochmal 20,- Euro geschenkt. Nichts wie hin! Viel Erfolg beim Trading!
Und schauen Sie Ihrem aktuellen Broker mal genau auf die Finger. Und schauen Sie im Oktober
vorbei, wenn wir die ersten Echtgeld-Tests live stellen.
Vielen Dank! Machen Sie es gut!

6 Comments

  • valentin rempel

    February 10, 2016

    Ich finde die Videos super und habe mich auch direkt bei BrokerDeal angemeldet. Momentan bin ich auf der Suche nach dem richtigen Broker für mich und probiere mich bei verschiedenen Brokern im Demokonto aus. Jetzt habe ich bei euch den Brokervergleich gemacht und habe "Außerbörsliche Handelspartner" ausgewählt, Mir wurde unter anderem GKFX vorgeschlagen. Jedoch kann ich im MT4 meine Orders nicht nach Börsenschluss setzen. Bei welchem Broker oder Plattform funktioniert denn der außerbörsliche Handel? Alle haben ja den MT4 im Einsatz…

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  • Markus Meißler

    March 21, 2017

    Ich finde so Plattformen wie Brokerdeal echt super, hab damals auch über heavytraderz mein konto bei xm umschlüsseln können und bekomme seitdem auch cashback. Echt super, dass es solche Seiten gibt!

    Reply
  • Raptorialand

    April 13, 2017

    Bitte schmatz noch ein bisschen mehr… es ist so angenehm…

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  • MrIntro15

    February 6, 2018

    Danke für das tolle Video, ich habe jetzt erstmal als Neueinsteiger bei Broker wie xm und Bdswiss ein Demokonto erstellt und probiere sie mal aus…
    Könnt ihr noch weitere Broker empfehlen?

    Reply
  • Ralf Nordenmeyer

    May 15, 2018

    Ein richtig gutes Video! ich denke damit ist wirklich jedem Anfänger sehr geholfen, da auf alle wichtigen Faktoren bei der Wahl des richtigen Brokers eingegangen wird. Ich habe mir damals selbst ein Scoring Model aufgebaut und mir Demo Konten bei 3 verschiedenen Brokern (XM, IG, CMC) eingerichtet bevor ich mich letztendlich entscheiden konnten.

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  • Philipp Mayer

    November 28, 2018

    Interessantes Video, ich habe bei IG und XM ein Live-Konto und bin mit dem Service und den Optionen sehr zufrieden. Was sind eure am meisten genutzten Cfd-Broker?

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